SIKU Racing – das perfekte ferngesteuerte Auto?

Auf der Suche nach dem perfekten ferngesteuerten Auto bin ich bei SIKU RACING gelandet.

Ich teste das Komplett-Set. Das sogenannte „Challenge-GT-Set“  von SIKU RACING kommt in einem Riesenkarton: Zwei Fahrzeuge, zwei Fernbedienungen, ein Ladegerät, zwei Fahrzeug-Akkus, acht Geraden und acht Kurven, dazu sämtliche Streckenbegrenzungen zum Aufstecken und zuguterletzt: Aufkleber mit einem gelben Pfeil und Wasserpfützen, die als Hindernisse und Beschleunigungsstellen zum Aufkleben eingesetzt werden können. Alle Teile machen einen sehr wertigen Eindruck.

SIKU-racing GT Challenge Set
SIKU-racing GT Challenge Set

Mit den Schienen, die aus einem weichen Polyester-Schaum bestehen, kann man variabel verschiedene Strecken zusammenstecken, mit den Aufklebern kann man Beschleuniger und Hindernisse in die Strecke einkleben.


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SIKU-racing GT Challenge Set
SIKU-racing GT Challenge Set – Alle Teile

Die Autos sind sehr detailgetreue Modelle im Maßstab 1:43 von einem Porsche 911 GT 3 und Mercedes SLS AMG. Mit liebevoller DTM-Lackierung, ausgeführt in sauberster Tampondrucktechnik, sehen diese Geschosse mit Metallkarosserie nicht nur hochwertig aus, sondern sind auch qualitativ ganz vorne mit dabei.

SIKU-racing GT Challenge Set, Porsche 911 GT 3
SIKU-racing GT Challenge Set, Porsche 911 GT 3
SIKU-racing Fernbedienung und Fahrzeug
Fernbedienung und Fahrzeug

Der Clou: Unter dem Fahrzeugboden befindet sich ein Fotosensor (zwischen den Vorserrädern), der auf die farbigen Flächen der Fahrbahn und der Hindernisaufkleber reagiert. Auf dem grauen Straßenbelag fährt das Auto ganz normal. Gerät man aber auf den Grünstreifen, verlangsamt sich das Auto. Auf dem gelben Pfeil beschleunigt das Fahrzeug, auf den blauen Wasserpfützen, wird ein kurzer Lenkimpuls ausgelöst, der das Fahrzeug kurz zum Schlingern bringt. Funktioniert super.

SIKU-racing - Fotosensor
Fotosensor an der Fahrzeugfront

Die Schienen lassen sich sehr zügig zu beliebigen Renn-Kursen zusammenstacken. Jede Platte besitzt eine Grundfläche von 40 x 40 cm, egal ob Gerade oder Kurve. Dadurch gelingt der Bau immer, ohne dass Lücken entstehen, sie sich ncht füllen lassen. Genial einfach.

Der Fahrbetrieb

Die Fahrzeuge werden am Hauptschalter eingeschaltet, dann startet man die Fernbedienung und die beiden Komponenten verbinden sich sehr schnell. An der Fernbedienung kann man das Fahrzeuglicht und den Fotosensor einschalten sowie vier verschiedene Gänge auswählen, so dass das Auto entweder langsam oder schneller fährt. Zu Beginn fährt man in der Fahrstufe eins, die Höchstgeschwindigkeit in diesem Gang ist nicht sehr hoch aber dafür kann man sehr präzise steuern und sich gut an das Fahrzeug gewöhnen.

SIKU-racingDie Bedienung ist sehr feinfühlig, die Geschwindigkeit lässt sich präzise bestimmen. Die proportionale Lenkung funktioniert ebenso feinfühlig. Sehr sanfte Lenkbewegung sind möglich oder auch scharfe Kurvenradien. Mit etwas Übung kann man in die anderen Gänge schalten. Zwei, drei oder vier. In den höheren Gängen beschleunigt das Auto schneller und erreicht eine höhere Endgeschwindigkeit. Allerdings muss man jetzt aufpassen, dass man in den Kurven nicht zu viel Geschwindigkeit mit hinein nimmt und in die Streckenbegrenzungen gerät. Auf dem weichen Untergrund in Verbindung mit den Streckenbegrenzungen verkeilt sich das Auto, so dass man rückwärts wieder rausrangieren muss.

SIKU-racing kurze Strecke aus 8 Teilen
SIKU-racing kurze Strecke aus 8 Teilen
SIKU-racing Strecke mit 32 Teilen
SIKU-racing Strecke mit 32 Teilen

Ein einzelnes Auto mit Akku, Ladegerät und Fernbedienung liegt bei ca. 90 – 120,- €. Das SIKU RACING Challenge-GT-Set mit 2 Fahrzeugen, 2 Fernbedienungen, acht Geraden, acht Kurven, einem Laderät und zwei Akkus, den Straßenbegrenzungen und den Aufklebern liegt bei ca. 300,- € (eventuell günstiger, siehe meine amazon-Links am Ende des Beitrages).

Fazit

Hallo, hier kommt ein echtes 100%-Gadget daher!!! Selten habe ich ein so feinfühlig steuerbares Auto in der Preisklasse in den Händen gehalten. Durch die vier Gänge kann man je nach Anforderung absolut präzise fahren und lenken. Der große Unterschied zu anderen Rennbahnen ist aber der Fotosensor unter dem Fahrzeug. Das gibt den Kick auf der Fahrbahn und lässt ein heißes Rennen zu einem anspruchsvollen Erlebnis werden. Durch die 2,4-GHz-Steuerung können im Prinzip unbegrenzt viele Fahrzeuge auf der Strecke gegeneinander fahren – einfach nur cool.

Die Beschaffenheit des Streckenbelags ist moosgummiweich. Mit den unterschiedlichen Reifensätzen (weich, mittel, hart) lassen sich drei Set-Ups wählen und der Grip auf der Strecke ist perfekt. Kein Rausrutschen in den Kurven, super Haftung, schärfste Lenkmanöver gelingen immer. Die Streckenbegrenzungen sorgen in Verbindung mit dem weichen Boden zudem dafür, dass, wenn man gegen die Bande fährt, rückwärts wieder zurückmanövrieren muss. Das erhöht den Schwierigkeitsgrad und zwingt zu sorgfältiger Fahrweise.

Auf dem Kurs, den man mit den 16 Streckenteilen bauen kann, sind schnelle Fahrten nahezu nicht möglich, hier sind erster und zweiter Gang gefragt. Erst wenn man mit den unbegrenzt erweiterbaren Straßenteilen längere Geraden baut, kommen die schnelleren Gänge zum Einsatz – da freu ich mich doch schon jetzt drauf…

Wertung

Ganz klar, das gesamte Konzept überzeugt von vorne bis hinten. Idee, Verarbeitungsqualität, Funktion, Spielspaß und Anspruch vereinen sich zu der Top-Wertung:

100/100 Punkten – muss „Mann“ haben!

SIKU-racing Strecke mit 32 TeilenSIKU-racing Strecke mit 32 Teilen und Carrera-Rundenzähler (funktioniert bestens)

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